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B2 IN BEIDERSEITIGEM EINVERNEHMEN HOFFEN WIR AUF EIN BEIDERSEITIGES EINVERNEHMEN
cellophan
17:01h
ödet es sie auch an vorwörter zu lesen, sie sind kursiv – nicth fisch nicht fleisch. ich schlage vor wir beginnen mit 1. am anfang war die tat –dann kam die notwendigkeit. am schluss blieb nur mehr der konsumzwang.
Es jährt sich dieser Tage zum dritten mal mein letzter Arbeitstag: jetzt erst bemerke ich, dass es Zeit geworden ist, darüber zu schreiben. Es ist nie zu spät, zu handeln: Es ist nur zu spät, wenn man draufkommt und dann nicht dementsprechend handelt.
Schließlich muss man/frau ja Erfahrungen sammeln, um selbige in der Folge in aller desperater Kompetenz weiterreichen zu können.
Mitte 30 sollte ich am Zenit meiens Berufslebens stehen, idealerweise mit Kind und Hochschuldiplom, vorrangig mit Auto, Computer und Mann. Mitte 30 ist ‚frau’ am Arbeitsplatz aber schon tot: ‚Mann’ stirbt erst mit 40 (für den Arbeitsmarkt).
Das Buch ist keine recherchierte Doktorarbeit und kein rechtlicher Leitfaden: Es ist ein subjektiver Bericht über ein Phänomen, das von jedem einzelnen Betroffenen unterschiedlich empfunden wird; ein einfaches Buch also von einer einfachen Frau für ein- oder mehrfach Betroffene, wie auch deren selbsternannte Helfer.
für arbeitende die sich die sinnfrage stellen – warum gehen sie dahin, warum sie sich das antun und antun lassen (socializing) vergleich zoo spital gefängnis einzelhaft
Sämtliche legislativ anmutende Angaben sind ohne Gewähr: Ohne mich mit selbstquälerischer Recherchierarbeit zu traktieren, wünsche ich dem Leser dasselbe erwartungslose Empfinden, dieselbe Gelöstheit im Lesen, die ich während des Schreibens empfand. Man muss in Österreich ziemlich viel A* haben, um wirklich ernsthaft zu verhungern, wobei ich mich in gleichem Atemzug bei allen A*betroffenen entschuldige.
Für Anfragen an zuständige Ämter in Deutschland und Österreich finden Sie im Anhang eine Liste.
celloME!
B1 anklage und choral
cellophan
17:00h
Anklage von E.G., dem Griechischen Mann (Zornausbruch, angesichts der Tatsache des augenscheinlichen Überhandnehmens
stupider, lapidar vor sich hin existierender Mitbürger in unserer Gesellschaft)
„Woran glaubt Ihr, den ‘normalen Menschen’ zu erkennen?“
„Etwa daran, daß ein Bürger alle bestehenden Gesetze und Regeln befolgt, daran, daß jemand, der frühmorgens, völlig gegen seinen Willen, aus dem Schlaf gerissen wird, voller Hast in seine Arbeitsstätte eilt, welche meist die Fortsetzung der Alpträume seines Schlafes verkörpert, er daraufhin acht oder mehr Stunden mehr oder weniger „hinunterbiegt“, ohne Lust, ohne Freude an seiner Tätigkeit und womöglich nicht einmal den Hauch bewußten Lebens verspürend und er schlußendlich, voller Haß gegen seine Umwelt oder womöglich sogar gegenüber seiner Familie, den Abend verbringt (im wahrsten Sinn dieses Wortes!)?
Hohle Gesichter, vom Alltag zerfressen, zu Aggressivität bereit und diese zuweilen auch suchend, brav ihre Steuern zahlend und, um der Perversität Genüge zu tun, gerade deshalb auch noch Geld scheffelnd, wandelnde Maschinen, die ihr Vergnügen nur nach vorgegebenem Schema Anderer suchen, dies alles ist für Euch „normal“??
Und diejenigen, die diesen Euren Vorstellungen von ‘Normalität’ nicht entsprechen, jene, die sich all dem entgegenzustellen versuchen, die aus der Gleichgeschaltetheit und Einförmigkeit ausscheren möchten, die vielleicht nur still dasitzen und beobachten, nichts „sinnvolles zuwege bringen“ wollen, diejenigen also bezeichnet Ihr als „nicht normal“, nennt sie vielleicht sogar „arbeitsscheu“ oder „faul“ (Begriffe, die schon immer, zuletzt vor einigen Jahrzehnten, zur Volksverhetzung herangezogen wurden), stempelt sie womöglich gar als „asozial“ ab???
Oh, Ihr Blinden, wenn Ihr wüßtet, wie „sozial“ jene zu sein imstande sind, im Gegensatz zu Euch, die Ihr vorgebt, dem zu entsprechen!
Jedoch, so bringe ich zu Eurer Entschuldigung vor, Ihr vermögt dies alles wahrscheinlich nicht zu sehen, geschweige denn zu begreifen oder nachzuempfinden. Ihr handelt nämlich meist, ohne zu denken, und dies ist schon seit jeher schlimmer gewesen als denken, ohne zu handeln!
Ewiger Widerschein dieses Ablaufs in der Geschichte, ewiger Selbsterhaltungstrieb der Rasse! Ihr werdet übrigbleiben, und jene werden untergehen, so muß es geschehen, so wird es geschehen, doch es wird ein beruhigender Gedanke für die Untergehenden sein, denn diese handelten, nach eigenem Dafürhalten, sie gingen ihren Weg, den Weg des Individuums, und Ihr, Ihr habt diesen Weg nicht begriffen, Ihr dürftet ihn gar nicht verstehen, den sonst müßtet Ihr sogar noch in Eurer Todesstunde verzweifeln ob Eures Lebens, vielmehr, ob Eures Existierens, Eures Seins! Denn Ihr existiert lediglich, gleich Pflanzen, wiewohl den Pflanzen immerhin die Fähigkeit gegeben ist, Ihre Umwelt zu erfreuen, was man für Polykate Eurer Gattung ja nicht gerade behaupten kann!
Wahrlich, „normal“ ist ein nichtssagender Begriff, und niemand sollte sich ereifern, ihm eine Definition geben zu wollen, es würde ein untauglicher und sich als Anmaßung entlarvender Versuch werden!“ CHORAL
Gefangenenchoral einer so-called 'Maßnahme' des A*s's.
Wir. Wir sind nun hier, denn WIR sind das Gewürm.
Wir sind der Abschaum,
den diesen Gesellschaft vergessen hat.
Wir sind ein Destillat an Unnötigkeit
ausgekotzt aus der heuchelnd stinkenden Kloake des Konsumzwangs.
Wir sind nicht die Luft wert, die wir atmen.
Nicht das Sesselchen wert sind wir, auf dem wir hier sitzen dürfen.
Hier bei euch. Hier im Berufsförderungsinstitut.
Denn wir sind Abschaum.
Jaja, als es noch einen Scheffe gab, einen Ächten.
[..] diese Luft - welche wir ja nicht wert sind.
Das Sesselchen,
auf jenem wir sitzen dürfen,
wird unser Skelett der Nutzlosigkeit
nicht mehr tragen müssen.
Denn dies Skelett wird genährt - was darauf hängt,
wird genährt, von jenen, welche am Schiff des Bruttosozialprodukts
noch einen leidlich dank- oder undankbaren Platz in Anspruch nehmen dürfen.
Wir sind, was die Gesellschaft noch nicht wahrhaben will.
wir sind das vergessenen drittel
der zweidrittel gesellschaft.
was man uns verspricht ist die ich-ag und die new-economy,
weil individuen, die eingehen,
nicht so auffallen, wie firmen, die eingehen.
alles, was überschminkt werden soll, bekommt neue namen.
celloME!
selene
alpha
22:07h
Wie alt bist Du?
34
Bist Du männlich oder weiblich?
w
Was machst Du beruflich?
arbeitslos
Welchen Schulabschluss/ akademischen Grad hast Du?
AHS, HAK-Kolleg, Dolmetsch, 1.Abschnitt VWL - Studienabbruch, kein Grad
Was sind Deine persönlichen Interessen/ Hobbies?
Lesen, gitarre, fotografieren, natur
Welche Seiten auf Twoday besuchst Du häufig?
msd, woelfin, wwwerdbeermund, tilak, knutschigesunflower, help, info, sierralog
Was schätzt Du als wichtigste Gemeinsamkeit zwischen den verschiedenen Community-Benutzern ein?
internet-interessiert, extravertiert, evtl schüchtern im real life, stubenhocker, kritsch, zynisch bis sogar misanthropisch
Was ist der wichtigste Grund oder Nutzen, dieser Community anzugehören?
selbstdarstellung, kommunikation, übersichtliche darstellung, sich selber kennenlernen, sich reflektieren, material sammeln
Kannst Du mir das typische Mitglied dieser Community beschreiben? Inwieweit entsprichst Du diesem Bild, inwieweit schätzst Du Dich anders ein?
das typische mitglied ist eine die schaut dass sie überall dabei ist, fleissig kommentiert damit ihre links von andren gesehen werden, eine die sich an den grundtenor im dorf hält der da ist: sonniges wesen, mit etwas oberflächlichkeit und ab und zu zumutbaren menschlichen problemen
Hat sich in der Zusammensetzung der Community-User etwas geändert, seit Du dabei bist?
ich bin hier seit anfang. bin mir dessen bewusst, dass ich eine gewisse spaltung im dorf provoziere, die letztlich mich selber ins OFF drängt (keine comments also), was mich aber nicht weiter stört. ich will mich in erster linie reflektieren und material sammeln, small talk ist eher zeitverlust
Gibt es in Deiner Community Cliquenbildung?
ja, die gibt es absolut. das ist ganz normal wie in der real life soziologie. soweit cliquenbildung dass sich teils andre nicht reinposten trauen.
Wenn ja: Was ist die Gemeinsamkeit der Mitglieder dieser Gruppen: Alter, Geschlecht, Interesse...?
die art wie man bloggt, also witzig bis oberflächlich, manches mal aber leider auch zynisch und bösartig - nichts verbindet so sehr wie häme
kennst Du andere User persönlich?
JA
Wenn ja: Hast Du sie über die Community kennengelernt, oder hast Du sie schon vorher gekannt?
kannt ich davor von andrer community
Wie sorgst Du für die Bekanntmachung Ihres Weblogs: durch häufiges Aktualisieren, direktes Ansprechen von anderen Usern, ...?
anderswo kommentieren, direktes ansprechen also nicht auf existenz meines logs,sondern indirekt. gemeinsame interessen; einen link zu einer passenden geschichte von mir dazu setzen
Wie entstehen Deine Weblogeintragungen: Erstellst Du sie schon vor dem Betreten des Community-Raums im Kopf, oder kommen Dir die Ideen beim Schreiben?
das grundgerüst muss im kopf sein bevor ich computer aufdrehe
Über welche Themen schreibst Du meistens?
mein leben, über die community, über erlebnisse von draussen, über politisches, über private zwischenmenschliche dinge, oder auch einfach über das alleinsein
Wie bist Du auf diese Community aufmerksam geworden?
ueber antville
wie lange bist Du schon Mitglied?
seit anfang, 3. februar
Hast Du sofort Deinen eigenen Weblog kreiert, oder hast Du Dich erst mal nur registriert?
sofort mein eignes
was war ausschlaggebend dafür, dass Du Dich registriert hast?/ was dafür, dass Du Deinen eigenen Weblog begonnen hast?
ich wollte die neue software ausprobieren, dazu musste ich ein log anlegen. ausserdem wars wichtig meine namen zu sichern: woelfin
Was für einen Nutzen oder persönlichen Gewinn hast Du Dir erhofft, als Du dieser Community beigetreten bist?
es war ausweichmöglichkeit weil antville server nicht funktionierte. auch erhoff ich mir mehr contact mit andren usern. dazu ist es immer gut in beiden dörfern vertreten zu sein.
sind diese Erwartungen eingetroffen?
JA
Wenn nein: Warum bist Du dann trotzdem bei der Community geblieben?
-
Hattest Du irgendwelche Befürchtungen, als Du dieser Community beigetreten bist?
natürlich: dass man mich hier mobben wuerde, was auf antville passiert ist
Wenn ja:
Welche?
s.o.
bezogen sich diese Befürchtungen auf Communities im Allgemeinen oder auf Weblog-Communities im Speziellen?
auf speziell antville und twoday.
haben sich Deine Befürchtungen bewahrheitet?
JA
Was erwartest Du von den Betreibern einer Weblog-Community?
dass sie auf funktionieren des servers schauen und ausfälle vermeiden
dass sie auf help und info wirklich aktiv tipps bieten
Werden diese Erwartungen erfüllt?
JA. abgesehen von einzelnen serverausfällen
Würdest Du von Betreibern einer forenbasierten Community anderes erwarten?
dort anderes, ja
beim forum kommts mehr auf administration durch den betreiber an. hier moderiert jeder selber. der betreiber ist also nicht so auf die inhalte fokussiert
was gefällt Dir besonders an dieser Community?
sehr gutes handling, großteils nette mitposter, layout variabel und leicht zu handhaben
Was wäre verbesserungswürdig?
server sollte regelmäßig funktionieren, ohne ausfälle
Warum bist Du einer Weblog-Community beigetreten (und nicht einer forenbasierten)?
weil ich mich hier mehr selbstverwirklichen kann, layout und inhalt bestimmen, löschen - falls was nicht passt
bei forum kann ich in thread nicht eingreifen weil ich nicht admin bin, hier schon
warst Du bereits Mitglied einer anderen Community?
JA
Wenn ja,
worin unterscheidet sich diese Community
------- von anderen weblogbasierten?
die individuen in der gemeinschaft
SW mässig ist es gleich
------- wie von anderen forumbasierten Communities: z.B. durch andere Typen von Usern
s.o.: warum ich weblog ggü forum bevorzuge
celloME!
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